Tinten

Alle hier angebotenen Tinten sind von uns selbst gefertigt. Die Rezepte dazu stammen aus unterschiedlichen mittelalterlichen Handschriften, bzw. Druckwerken. Die Datierung der Rezepte reicht in etwa vom 13. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. Mit einem kleinen Ausreißer ins frühe 17. Jahrhundert. Wobei wir leider nicht in der Lage sind, jedes Rezept genau zu datieren.
Momentan umfasst unser Tintenangebot zunächst Eisengallustinten, Safttinten und Tinten aus Baumrinden. Was aber erst der Anfang ist, und kontinuierlich erweitert werden wird.

Wenn wir die Tinten nach dem Ansetzen abfüllen sind sie relativ dünn flüssig, sodass sie gut aus der Feder fließen. Da alle unsere Tinten wasserlöslich sind, kann man ihre Viskosität leicht regulieren. Lässt man die Tinte ein wenig offen stehen, verdunstet der Wasseranteil und sie wird dickflüssiger. Ist die Tinte zu dickflüssig, kann man etwas Wasser hinzufügen und schon ist sie wieder dünn flüssiger. Die Deckkraft wird nicht negativ beeinflusst, solange man nicht mehr Wasser hinzufügt als vorher darin gewesen ist.

Unsere Tinten sind für das Schreiben mit dem Federkiel und der Zieh-, bzw. Reißfeder gemacht. Inwieweit sie sich auch mit anderen Schreibgeräten verarbeiten lassen, entzieht sich unserer Kenntnis, weshalb wir davon abraten.

Zum Schreiben mit Federkiel und Tinte sollte man als Unterlage ein Schreibpult oder etwas entsprechendes verwenden, das über eine Neigung von 40° bis 60° verfügt. Ohne diese Neigung fließt die Tinte zu schnell aus dem Kiel und es entstehen hässliche Kleckse.

Wir hoffe,  dass Sie mit den Tinten eben soviel Spaß haben wie  wir.

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