{"id":2275,"date":"2023-03-04T21:35:36","date_gmt":"2023-03-04T20:35:36","guid":{"rendered":"https:\/\/buchmaler.org\/?post_type=product&#038;p=2275"},"modified":"2025-07-25T15:35:32","modified_gmt":"2025-07-25T13:35:32","slug":"eiseneichentinte","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/buchmaler.org\/?product=eiseneichentinte","title":{"rendered":"Eiseneichentinte"},"content":{"rendered":"<p>Diese Tinte ist von uns nach einem Rezept aus der auf 1567 datierten Handschrift &#8222;Amberger Farb- und Tintenrezepte&#8220; (cod. pal. germ. 489 Ms. 25) zubereitet. Diese Tinte besteht wie Eisengallustinten aus Wasser, Vitriol und Gummi arabicum. Die Gall\u00e4pfel werden jedoch durch Eichenrinde ersetzt.<br \/>\nDa der Verfasser die Tinte, wie \u00fcbrigens fast alle Verfasser der Tintenrezepte, diese nicht n\u00e4her bezeichnet, haben wir sie in Anlehnung an Eisengallustinte, Eiseneichentinte genannt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1008\" src=\"https:\/\/buchmaler.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Schriftfarbe-Eiseneichentinte.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"104\">Wenn man das Tintenf\u00e4sschen \u00f6ffnet, verstr\u00f6mt die Eiseneichentinte einen Geruch, der einen ein wenig an einen Waldspaziergang nach einem Regenguss erinnert. Man kann f\u00f6rmlich die nassen B\u00e4ume riechen. Beim Schreiben flie\u00dft die Tinte fein und fl\u00fcssig aus der Feder, sodass sie auch feinste Zeichnungen zul\u00e4sst. W\u00e4hrend des Schreibens flie\u00dft die Tinte in einem Dunkelgrau aus der Feder. An Eisengallustinten gew\u00f6hnt, w\u00fcrde man erwarten, dass die Tinte nachdunkelt und schwarz wird.<br \/>\nUnsere Eiseneichentinte wartet jedoch mit einer \u00dcberraschung auf. Statt dunkler zu werden, nimmt sie ein oliv \u00e4hnliches Gr\u00fcn an.<br \/>\nDurch den sanften Farbton ist sie sehr gut dazu geeignet, auf d\u00fcnnem B\u00fcttenpapier geschrieben zu werden, da der sanfte Gr\u00fcnton auch beim Lesen von doppelseitig beschriftetem Papier nicht als st\u00f6rend empfunden wird.<\/p>\n<p>Vor dem Gebrauch sollte die Tinte aufger\u00fchrt werden, da sich die festen Anteile der Tinte nach einer Weile am Grund des Gef\u00e4\u00dfes absetzen. Das Gleiche gilt, wenn man l\u00e4ngere Texte schreibt. Zwischendurch m\u00f6chte die Tinte immer wieder mal aufr\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Gefahrenhinweis<\/p>\n<p>Flecken von Eiseneichentinte lassen sich nur in ganz frischem Zustand mit Wasser entfernen. Ist die Tinte erst einmal richtig getrocknet, l\u00e4sst sie sich nur noch von sehr glatten Oberfl\u00e4chen entfernen.<br \/>\nEiseneichentinte ist aufgrund des Vitriols leicht \u00e4tzend. Deshalb weder verschlucken noch in die Augen bekommen. Sollte die Tinte ins Auge gelangen, das Auge unter flie\u00dfend Wasser aussp\u00fclen und, wie auch im Fall des Verschluckens, einen Arzt aufsuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Tinte ist von uns nach einem Rezept aus der auf 1567 datierten Handschrift &#8222;Amberger Farb- und Tintenrezepte&#8220; (cod. pal. germ. 489 Ms. 25) zubereitet. Diese Tinte besteht wie Eisengallustinten aus Wasser, Vitriol und Gummi arabicum. Die Gall\u00e4pfel werden jedoch durch Eichenrinde ersetzt. 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